Schnell entsteht ein Brand

Der Sommer ist in Nordrhein-Westfalen angekommen, die Sonne scheint seit Tagen und mit den hohen Temperaturen erhöht sich auch das Waldbrandrisiko. Darauf weist jetzt Kreisbrandmeister Thomas Wienecke hin, mit Blick auf den aktuellen Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes. Derzeit liegt dieser Index für den Kreis Soest nämlich bei rot, der vierten und zweithöchsten Stufe.

"Eine solch hohe Waldbrandgefahrstufe hatten wir im Kreisgebiet das letzte Mal im Frühjahr 2007. Damals war das Risiko unter anderem aufgrund der Spätfolgen durch Kyrill und den ebenfalls hohen Temperaturen groß", so der Kreisbrandmeister. Eine ähnliche Situation haben wir derzeit auch.

"Aufgrund der hohen Temperaturen und dem trockenen, böigen Ostwind kann ein kleines Feuer schnell außer Kontrolle geraten und zu einem Großbrand werden. Dazu reicht häufig schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder eine Glasscherbe", erklärt Kreisbrandmeister Wienecke. Ein Stoppelfeld oder eine Wiese mit trockenem Gras könne sich innerhalb weniger Sekunden entzünden, beispielsweise auch an einem heißen PKW-Auspuff.  

"Wir werden die Bürgerinnen und Bürger auch per Warn-App NINA auf das erhöhte Brandrisiko hinweisen. Schließlich ist NINA nicht nur für Katastrophen-Warnungen da, sondern auch für allgemeine Warnhinweise an die Bevölkerung", so der Kreisbrandmeister.

Hinweise, die in der NINA-Meldung stehen werden, sind beispielsweise diese: In allen Waldgebieten gibt es ein ein Rauchverbot; Lagerfeuer und Grillen im Wald sind untersagt.

Die Warn-App NINA kann unter anderem auch auf den Internetseiten des Kreises Soest in der Rubrik Sicherheit u. Ordnung / Katastrophenschutz runtergeladen werden. (Pressemeldung Kreis Soest)

 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok